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Der Weg zum Führerschein


Allgemeines




Sie sind nicht im Besitze eines Führerausweises

1. Nothelferkurs

Um einen Führerausweis zu erwerben verlangt der Gesetzgeber, dass ein staatlich anerkannter Nothelferkurs besucht wurde. Gerne vermittle ich Ihnen die entsprechenden Adressen. Organisationen, welche entsprechende Kurse anbieten finden Sie unter der Rubrik „Links“.


 

2. Das Gesuch um Erteilung eines Führerausweises

Dieses Formular können Sie beim Strassenverkehrsamt, einem nahe gelegenen Polizeiposten oder bei mir direkt beziehen (info@turba.ch) oder Formular gleich hier öffnen. Wenn dies Ihr erster Antrag für einen Führerausweis ist, so benötigen Sie ausserdem einen von der Gemeindeverwaltung resp. Einwohnerkontrolle beglaubigten Identifikationsnachweis mit Foto. Sie müssen sich bei der Amtstelle mit einem gültigen Ausweis identifizieren (ID/Pass (für CH-Bürger) resp. Ihren Pass/Aufenthaltsbescheinigung (für nicht CH-Bürger). Füllen Sie das Formular vollständig aus und senden Sie es, zusammen mit zwei Passbildern und ggf. dem Identifikationsnachweis der Gemeinde, direkt an das Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau, Moosweg 7a, Postfach, 8501 Frauenfeld.


 

3. Der theoretische Verkehrsunterricht

Um nun den eigentlichen Lernfahrausweis zu erhalten, müssen Sie zuerst noch die Prüfung der theoretischen Verkehrskunde bestehen. Dazu empfehle ich Ihnen, nebst dem intensiven Selbststudium auch den, von erfahrenen Fahrlehrern geführten Theorieunterricht zu besuchen. Hierbei werden auch Fragen zum Ablauf der Theorieprüfung erörtert und allfällige Unklarheiten und Unsicherheiten besprochen. Bis hierher können Sie es vor dem 18. Geburtstag erledigen. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie den eigentlichen Lernfahrausweis. Dieser ist aber erst ab dem 18. Geburtstag gültig. Die bestandene Theorieprüfung ist nun während zwei Jahre gültig. In dieser Zeit muss der Fahrausweis erworben werden, ansonsten müssen Sie die Theorieprüfung wiederholen.


 

4. Die praktischen Fahrstunden

Um den heutigen Anforderungen des Strassenverkehrs gerecht zu werden, empfiehlt es sich, durch einen ausgebildeten professionellen Fahrlehrer begleitet zu werden. Ich lege grossen Wert auf eine solide und den heutigen Anforderungen angepasste Ausbildung. Ob in der Stadt, auf dem Land, über Autobahnen oder im Parkhaus – ich begleite Sie während der praktischen Fahrausbildung durch alle Gegebenheiten, welche Sie nach bestandener Fahrprüfung im täglichen Strassenverkehr vorfinden werden. So, dass Sie optimal und sicher vorbereitet sind.

Natürlich begleite ich Sie auch während der praktischen Fahrprüfung.


 

5. Fortsetzung der Grundausbildung (zweite Phase)

Mit der Zweiphasenausbildung wird die Grundausbildung (Fahrschule) von Neulenkerinnen und Neulenkern fortgesetzt. Dabei sollen erste praktische Erfahrungen als Lenkerin oder Lenker eines Motorfahrzeuges verarbeitet und das eigene Verhalten im Strassenverkehr überprüft werden. Zusammen mit spezifisch ausgebildeten Moderatoren lernen sie verstehen wie heikle Verkehrssituationen oder gar Unfälle entstehen und erleben, erkennen und erarbeiten Sie sich ein sicherheitsförderndes Verhalten. Dies geschieht im Rahmen von zwei Weiterausbildungskursen von je 8 Stunden.

Der erste Kurstag soll innerhalb von sechs Monaten nach dem Bestehen der Führerprüfung besucht werden, der zweite Kurstag nach dem ersten, spätestens drei Jahre nach der Führerprüfung.


 

Sie sind bereits im Besitze eines Führerausweises der Kategorie A1 resp. A


1. Das Gesuch um Erteilung eines Führerausweises

Dieses Formular können Sie beim Strassenverkehrsamt, einem nahe gelegenen Polizeiposten oder bei mir direkt beziehen (info@turba.ch) oder Formular gleich hier öffnen. Füllen Sie das Formular vollständig aus und senden Sie es, direkt an das Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau, Moosweg 7a, Postfach, 8501 Frauenfeld.


 

 

2. Die praktischen Fahrstunden

Um den heutigen Anforderungen des Strassenverkehrs gerecht zu werden, empfiehlt es sich, durch einen ausgebildeten professionellen Fahrlehrer begleitet zu werden. Ich lege grossen Wert auf eine solide und den heutigen Anforderungen angepasste Ausbildung. Ob in der Stadt, auf dem Land, über Autobahnen oder im Parkhaus – ich begleite Sie während der praktischen Fahrausbildung durch alle Gegebenheiten, welche Sie nach bestandener Fahrprüfung im täglichen Strassenverkehr vorfinden werden. So, dass Sie optimal und sicher vorbereitet sind.

Natürlich begleite ich Sie auch während der praktischen Fahrprüfung.

 



Prüfungsdauer

Kategorie
Prüfungs-
dauer
Anforderungen an Prüfungsfahrzeuge
A
unbeschränkt
75 Min.
Ein zweirädriges Motorrad ohne Seitenwagen mit einer Motorleistung von mindestens 35 kW und zwei Sitzplätzen  
A
beschränkt
75 Min.
Ein zweirädriges Motorrad ohne Seitenwagen mit zwei Sitzplätzen, ausgenommen Motorräder der Unterkategorie A1. 
A1 60 Min.
Ein zweirädriges Motorrad der Unterkategorie A1 ohne Seitenwagen
B 60 Min.
Ein leichter Motorwagen, der eine Geschwindigkeit von mindestens 120 km/h erreicht.
B1 60 Min.
Ein Klein- oder dreirädriges Motorfahrzeug mit einem Leergewicht von höchstens 550 kg, das eine Geschwindigkeit von mindestens 60 km/h erreicht.
C 90 Min.
Ein Motorfahrzeug der Kategorie C mit einem Betriebsgewicht von mindestens 12 t, einer Länge von mindestens 8 m und einer Breite von mindestens 2,30 m, das eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreicht. Der Aufbau muss aus einem geschlossenen Körper bestehen, der mindestens so breit und hoch wie die Führerkabine ist.
C1 60 Min.
Ein Motorfahrzeug der Unterkategorie C1 mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 4 t und einer Länge von mindestens 5 m, das eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreicht. Der Aufbau muss aus einem geschlossenen Körper bestehen, der mindestens so breit und hoch ist wie die Führerkabine.
C1E 60 Min.
Eine Fahrzeugkombination bestehend aus einem Prüfungsfahrzeug der Unterkategorie C1 und einem Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 1250 kg, die mindestens 8 m lang ist und eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreicht. Der Aufbau muss aus einem geschlossenen Körper, der mindestens so breit und so hoch wie die Führerkabine ist, bestehen. Der geschlossene Körper des Anhängers kann geringfügig weniger breit sein, sofern die Sicht nach hinten über die Aussenspiegel sichergestellt ist. Der Anhänger muss mit einem Betriebsgewicht von mindestens 800 kg verwendet werden.
D 120 Min.
Ein Gesellschaftswagen mit einer Länge von mindestens 10 m und einer Breite von mindestens 2,30 m, der eine Geschwindigkeit von mindestens 100 km/h erreicht.
D1 90 Min.
Ein Motorwagen für den Personentransport mit mehr als acht, aber nicht mehr als 16 Sitzplätzen ausserdem Führersitz. Das Fahrzeug muss mindestens 5 m lang sein und eine Geschwindigkeit von mindestens 80 km/h erreichen.
BE 60 Min.
Eine Fahrzeugkombination bestehend aus einem Prüfungsfahrzeug der Kategorie B und einem Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 1000 kg, die eine Geschwindigkeit von mindestens 80 km/h erreicht und die nicht der Kategorie B zuzurechnen ist. Der Anhänger muss aus einem geschlossenen Körper bestehen, der mindestens so breit und hoch ist wie das Zugfahrzeug. Der geschlossene Körper des Anhängers kann geringfügig weniger breit sein, sofern die Sicht nach hinten über die Aussenspiegel des Zugfahrzeuges sichergestellt ist. Der Anhänger muss mit einem Betriebsgewicht von mindestens 800 kg verwendet werden.
CE 90 Min.
Ein Sattelmotorfahrzeug oder ein Lastwagen mit einem Anhänger mit einer Länge von mindestens 7,5 m. Sowohl das Sattelmotorfahrzeug als auch die Anhängerkombination müssen ein zulässiges Gesamtzugsgewicht von mindestens 21 t, ein Betriebsgewicht von mindestens 15 t, eine Länge von mindestens 14 m und eine Breite von mindestens 2,30 m aufweisen sowie eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreichen. Der Aufbau muss aus einem geschlossenen Körper, der mindestens so breit und hoch wie die Führerkabine ist, bestehen.
DE 60 Min.
Eine Fahrzeugkombination bestehend aus einem Prüfungsfahrzeug der Kategorie D und einem Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 1250 kg, das mindestens 2,30 m breit ist und eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreicht. Der Frachtraum muss aus einem geschlossenen Körper bestehen, der mindestens 2 m breit und hoch ist; der Anhänger muss mit einem Betriebsgewicht von mindestens 800 kg verwendet werden.
D1E 60 Min.
Eine Fahrzeugkombination bestehend aus einem Prüfungsfahrzeug der Unterkategorie D1 und einem Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 1250 kg, die eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreicht. Der Frachtraum muss aus einem geschlossenen Körper bestehen, der mindestens 2 m breit und hoch ist. Der Anhänger muss mit einem Betriebsgewicht von mindestens 800 kg verwendet werden.
F 60 Min.
Ein Motorfahrzeug der Spezialkategorie F, das eine Geschwindigkeit von mindestens 30 km/h erreicht.

Berufsmässiger Personentransport mit leichten Personentransportfahrzeugen und schweren Personenwagen.
BPT
Ein Motorfahrzeug der Ausweiskategorie, mit der die berufsmässigen Personentransporte durchgeführt werden sollen, oder einer höheren Ausweiskategorie (ausgenommen Kategorie A und Unterkategorie A1).


Ärztliche Untersuchungen

Vor der Einreichung eines Gesuches um die Erteilung eines Lernfahrausweises muss der Gesuchsteller sein Sehvermögen bei einem Augenarzt oder einem anerkannten Optiker summarisch prüfen lassen. Das Ergebnis wird direkt auf dem Gesuchsformular eingetragen. Der Sehtest darf nicht mehr als 12 Monate zurückliegen. Das Zeugnis eines vom Strassenverkehrsamt bestimmten Vertrauensarztes ist erforderlich für Bewerber um den Führerausweis der Kategorien C, C1, D oder D1 sowie die Bewilligung zum berufsmässigen Personentransport, für Epileptiker, Körperbehinderte und für Bewerber, die das 65. Altersjahr überschritten haben.


Theorieprüfungen

Die Prüfung umfasst, je nach Kategorie, die Teile Basistheorie und Zusatztheorie. Eine bestandene Theorieprüfung gilt für 2 Jahre. Keine Prüfung der Basistheorie müssen Personen ablegen, die bereits einen Führerausweis der Kategorien A, A1, B oder B1 besitzen. Bewerber um den Lernfahrausweis der Kategorie F sind von der (vereinfachten) Basistheorieprüfung befreit, wenn sie Inhaber des Führerausweises der Kategorie G sind. Bei der Basistheorieprüfung der Kategorie M handelt es sich ebenfalls um eine vereinfachte Prüfung. Keine Prüfung der Zusatztheorie müssen Bewerber um den Führerausweis der Kategorien C, C1, D oder D1 ablegen, die bereits Inhaber des Führerausweises einer dieser Kategorien sind.


Lernfahrausweis

Der Lernfahrausweis wird nach bestandener Prüfung der Basistheorie erteilt. Die Gültigkeit des Lernfahrausweises ist befristet. Sie kann nur für die Kategorien A und A1 ein Mal verlängert werden, sofern der Nachweis über den Besuch der praktischen Grundschulung vorliegt. Als Verlängerung gilt die Erstreckung (unmittelbar nach Ablauf, nicht ein Unterbruch) der Gültigkeitsdauer des Lernfahrausweises. Bitte beachten Sie, dass die Wartefrist zwischen Anmeldung und Führerprüfung von den saisonalen und kantonalen Kapazitäten abhängt. Melden Sie sich deshalb rechtzeitig an.

Die Gültigkeit des Lernfahrausweises erlischt, wenn die Führerprüfung drei Mal in Folge nicht bestanden wurde und die Zulassungsbehörde auf Grund eines Tests die Fahreignung des Bewerbers verneint. Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer kann in der Regel ein zweiter Lernfahrausweis für die gleiche Kategorie (mit neuem Gesuchsformular usw.) beantragt werden. Wer die Voraussetzungen für die Erteilung eines zweiten Lernfahrausweises nicht erfüllt oder während dessen Gültigkeit die Prüfung nicht besteht, dem wird die Erteilung eines weiteren Lernfahrausweises auf unbestimmte Zeit verweigert.

Keinen Lernfahrausweis benötigen:
- Inhaber des Führerausweises der Kategorien C oder C1, die ein Gesuch um den Führerausweis der Kategorie D1 stellen sowie Inhaber des Führerausweises der Kategorie C, die ein Gesuch um den Führerausweis der Kategorie D stellen.
- Bewerber um den Führerausweis der Kategorien G und M.

Hier können Sie das Anmeldeformular für den Lernfahrausweis direkt downloaden


Lernfahrten

Als Lernfahrt gilt jede Fahrt mit einem Motorfahrzeug, dessen Führer im Besitz eines Lernfahrausweises sein muss. Lernfahrten auf Motorwagen dürfen nur mit einem Begleiter unternommen werden, der das 23. Altersjahr vollendet hat und seit mindestens 3 Jahren den entsprechenden Führerausweis besitzt. Der Begleiter muss die Handbremse leicht erreichen und auch beim Tragen der Sicherheitsgurte wirksam betätigen können.

Der Lernfahrausweis der Kategorien A, A1, B1 und F berechtigt zu Lernfahrten ohne Begleitperson. Mitfahrer müssen im Besitz des entsprechenden Führerausweises sein. Mit dem Lernfahrausweis der Kategorien BE, CE, C1E, DE und D1E dürfen Lernfahrten ohne Begleitperson durchgeführt werden, wenn der Fahrschüler den Führerausweis für das Zugfahrzeug besitzt. Auf Lernfahrten mit Fahrzeugen der Kategorien D und D1 dürfen keine Personen mitgeführt werden, ausser der vorgeschriebenen Begleitperson.

Solange Motorfahrzeuge von Inhabern eines Lernfahrausweises geführt werden, müssen sie auf der Rückseite des Fahrzeuges an gut sichtbarer Stelle eine blaue Tafel mit weissem "L" in vorgeschriebener Grösse tragen. Bei Fahrten mit dem Lernfahrausweis im Ausland sind die entsprechenden nationalen Vorschriften beim zuständigen Konsulat oder beim Grenzübertritt zu erfragen. Grundsätzlich ist davon abzuraten, Lernfahrten im Ausland zu unternehmen.


Verkehrskunde

Wer den Führerausweis der Kategorien A, A1, B oder B1 erwerben will, hat bei der Anmeldung zur praktischen Führerprüfung nachzuweisen, dass ein Kurs über Verkehrskunde bei einer Fahrlehrerin oder bei einem Fahrlehrer besucht wurde. Der Kursbesuch darf nicht mehr als 2 Jahre zurückliegen. Die Kursteilnahme setzt einen Lernfahrausweis voraus. Vom Kursbesuch befreit sind Personen, die bereits einen Führerausweis einer dieser Kategorien besitzen.


Grundschulung für Motorrad-Fahrschüler

Wer den Führerausweis der Kategorien A oder A1 erwerben will, muss innert 4 Monaten seit der Erteilung des Lernfahrausweises die praktische Grundschulung bei einer Motorrad-Fahrlehrerin oder einem Motorrad-Fahrlehrer absolvieren. Diese/r muss dem Fahrschüler schriftlich bestätigen, dass er an der praktischen Grundschulung teilgenommen und die Kursziele erreicht hat. Wer die praktische Führerprüfung nicht vor Ablauf des Lernfahrausweises besteht, muss nach der Erteilung eines neuen Lernfahrausweises die Grundschulung wiederholen.


Wiederholung der Führerprüfung

Wer die praktische Führerprüfung zwei Mal nicht besteht, wird zu einer weiteren Führerprüfung nur zugelassen, wenn eine Fahrlehrerin oder ein Fahrlehrer bescheinigt, dass die Fahrausbildung abgeschlossen ist. Wer die praktische Führerprüfung drei Mal nicht besteht, kann zu einer vierten Prüfung nur auf Grund eines die Eignung bestätigenden Tests zugelassen werden. Bis zum Vorliegen des positiven Gutachtens kann kein neuer Lernfahrausweis für die gleiche Kategorie bezogen werden.


Prüfungsfahrzeug

Das Fahrzeug muss sich in betriebssicherem Zustand befinden. Bei winterlichen Strassenverhältnissen muss es mit wintertauglichen Reifen versehen sein; in extremen Situationen können auch Schneeketten vorgeschrieben werden. Die Ausrüstung muss das Befahren von Autobahnen und Autostrassen gestatten. Aussergewöhnliche Fahrhilfen sind nicht gestattet; Kopfstützen dürfen nicht entfernt werden. Das Fahrzeug muss ordnungsgemäss eingelöst sein. Der Fahrzeugausweis ist mitzuführen


Motorrad-Führerprüfungen / Prüfungsfahrzeug

Zubehörteile wie Rückenlehnen, Gepäckträger, Sturzbügel und Seitentaschen erhöhen die Unfall- und Verletzungsgefahr bei der Prüfungsabnahme erheblich. Sie erschweren oder verunmöglichen bei Sturzgefahr oder unzeitiger Wegfahrt aus dem Stillstand das notfallmässige Absteigen. Für die Führerprüfung muss eine motorradspezifische Sicherheitsausrüstung getragen werden.


Winterbetrieb

Winterliche Strassenverhältnisse erhöhen die Unfallgefahr für Zweiradfahrer beträchtlich. In der "Winterpause" von November bis Ende Februar behalten wir uns vor, keine Termine für die praktische Prüfung zuzuteilen. Es kann ausserhalb dieser Zeit auch der Fall eintreten, dass kurzfristig wegen Schnee oder Eis eine gebuchte Prüfung nicht abgenommen werden kann. Es ist deshalb unbedingt nötig, sich rechtzeitig telefonisch bei uns zu erkundigen, ob diese auch stattfindet, Ein Anspruch auf Umtriebsentschädigung für eine wetterbedingt kurzfristig abgesagt oder nach Beginn abgebrochene praktische Führerprüfung besteht nicht.


Führerschein auf Probe

Wer bereits einen unbefristeten Führerausweis der Kategorie A oder Kategorie B besitzt und die andere Kategorie erwerben will, erhält den Führerausweis unbefristet.

Alle Personen, die am 1. Dezember 1987 oder später geboren wurden und alle Personen, die - unabhängig vom Geburtsdatum - nach dem 1. Dezember 2005 ein Gesuch für einen Lernfahrausweis der Kategorie A (Motorräder mit einem Hubraum von mehr als 11 kW) oder der Kategorie B (Personenwagen) einreichen, erhalten einen Führerausweis auf Probe.

Die Probezeit endet nach drei Jahren, wenn keine Widerhandlungen gegen die Verkehrsvorschriften begangen werden, welche zum Entzug des Führerausweises und somit zur Verlängerung der Probezeit führen.

Der unbefristete Führerausweis wird erste nach Ablauf der Probezeit und dem nachgewiesenen Besuch der zweitätigen Weiterbildung ausgestellt. Das Gesuch kann nach dem zweiten Kurstag der Zulassungsbehörde eingereicht werden. Es ist keine weitere Prüfung zu absolvieren.

Die Weiterausbildung dauert 16 Stunden und wird auf zwei Kurstage aufgeteilt. Der erste Kurstag sollte innerhalb von 6 Monaten nach Erwerb des befristeten Führerausweises besucht werden. Der zweite Ausbildungstag ist rechtzeitig vor Ablauf der Probezeit zu absolvieren. Der Kursveranstalter kann frei gewählt werden.

Am ersten Kurstag erleben Sie auf einem Übungsplatz die Auswirkungen des Bremsweges, die Bedeutung des Abstandhaltens und der Kurvengeschwindigkeit. Es wird Ihnen aufgezeigt, wie gefährliche Unfallsituationen vermieden werden können. Anhand von Unfallbeispielen werden zudem die verschiedenen Unfallursachen, aber auch die straf- und massnahmenrechtlichen sowie die finanziellen und sozialen Folgen thematisiert.

Am zweiten Kurstag absolvieren Sie eine sogenannte Feedbackfahrt: Die jeweils mitfahrenden anderen Kursteilnehmer/innen geben Rückmeldungen zu Ihrem Fahrstil. Ergänzend vertiefen Sie die Kenntnisse über eine umwelt-, energieschonende und partnerschaftliche Fahrweise, die Sie in der ersten Ausbildungsphase erworben haben, und setzen sich mit Ihrem persönlichen Verhalten im Verkehr auseinander.

Die Weiterbildung muss während der Probezeit absolviert werden. Wurde die Weiterausbildung nicht gemacht, verliert der/die Inhaber/in des Führerausweises sämtliche im Ausweis eingetragenen Fahrberechtigungen. Auf gebührenpflichtiges Gesuch hin kann die Weiterbildung während einer Nachfrist von drei Monaten nachgeholt werden. Eine separate Bewilligung zum Führen von Motorfahrzeugen - beschränkt auf die Daten der zwei Kurstage - wird durch das Strassenverkehrsamt ausgestellt. Wer nach ungenutztem Ablauf der Nachfrist Motorfahrzeuge der Haupt- oder Unterkategorien fahren will, muss ein neues Gesuch um einen Lernfahrausweis einreichen und wiederum die ordentliche Führerprüfung (Theorie und Praxis) bestehen.

Begeht der/die Inhaberin des Führerausweises auf Probe eine Widerhandlung, die zum Entzug des Ausweises führt, so wird die Probezeit um ein Jahr verlängert, und ein entsprechender neuer befristeter Führerausweis ausgestellt. Endet der Ausweisentzug nach der Probezeit, wird ebenfalls ein neuer Führerausweis auf Probe erstellt; die Probezeit endet ein Jahr nach seinem Ausstellungsdatum.

Begeht der/die Inhaber/in des Führerausweises eine zweite Widerhandlung, die zum Entzug des Führerausweises führt, so verfällt der Führerausweis. Dies gilt auch, wenn der Ausweis (in Unkenntnis der zweiten Widerhandlung) bereits unbefristet erteilt wurde. Die Annullierung betrifft alle Kategorien und Unterkategorien. Das Gleiche gilt für die Spezialkategorien, wenn der/die Ausweisinhaber/in keine Gewähr bietet, dass er/sie künftig mit Fahrzeugen der Spezialkategorien keine Widerhandlung besteht. Andernfalls stellt die Zulassungsbehörde einen Führerausweis der Spezialkategorien aus. 

Ein neuer Lernfahrausweis kann frühestens nach einer Wartezeit von mindestens einem Jahr seit Begehung der Widerhandlung, welche zur Annullierung des Führerausweises führte, beantragt werden. Zudem muss ein verkehrspsychologisches Gutachten, welche die Fahreignung bestätigt, vorgelegt werden. Nach der bestandenen Führerprüfung wird ein neuer Führerausweis auf Probe ausgestellt.


Besonderes

Wer den Führerausweis der Kategorie B besitzt, kann einen Lernfahrausweis der Kategorie A1 lösen. Danach ist lediglich die praktische Grundschulung von acht Stunden bei einer Motorrad-Fahrlehrerin oder einem Motorrad-Fahrlehrer zu absolvieren und bestätigen zu lassen. Die praktische Führerprüfung entfällt.


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